Ehe: Biblische Grundlage in gesellschaftlicher Herausforderung

Ein Studientag an der STH Basel, 3. November 2018
Leitung: Pfr. Dr. Jürg Buchegger, Prorektor der STH Basel

Was ist eine Ehe? Bei dieser umstrittenen Frage stehen juristische Bestimmungen, normative Vorstellungen und lebenspraktisches Verhalten in Spannung zueinander. Der Studientag setzt sich zum Ziel, die Ehethematik aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu analysieren und zukunftsweisende Perspektiven zu eröffnen. Die Tagung richtet sich an Personen, die an Grundsatzfragen zur Ehe interessiert sind.

Prof. Dr. Christoph Raedel, FTH in Giessen, der sich in mehreren Publikationen mit Genderfragen auseinandergesetzt hat, eröffnet die Tagung mit einem biblisch-theologischen Grundlagenreferat.
Eine juristische Sicht auf die Ehe vermittelt Dr. iur. Felix Böllmann, Alliance Defending Freedom International in Brüssel, der sich versiert und engagiert in die europäische Debatte zur Thematik einbringt.
In ihrer vielfältigen dreissigjährigen Forschungstätigkeit hat sich Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Phil.-Theol. Hochschule Benedikt XVI in Heiligenkreuz bei Wien, mehrfach dem Thema der Geschlechter und der Liebe gewidmet. Sie präsentiert aus ihrem reichen Fundus Einblicke aus philosophischer und kulturgeschichtlicher Perspektive.
Der Pfarrer und Eheseelsorger Dr. Christoph Monsch, Reformierte Kirchgemeinde Mellingen AG, erörtert zusammen mit weiteren Gästen die seelsorgerlich-praktische Frage, was christliche Gemeinden zur Stärkung der Ehe beitragen können.
Im Rahmen des Studientags wird zudem ein innovatives christliches Projekt im Bereich Ehe und Familie mit dem «MARRIAGE & FAMILY AWARD» des Forums Ehe+Familie (FEF) ausgezeichnet.

Der Studientag wird unterstützt von: