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| Immanuel-Verlag | |||
Die
Bedeutsamkeit eines 'fundamentalistischen' Bibelbekenntnisses
Inhalt |
I. Zur Definition des Begriffs
a) Der Angriff Bergmanns auf die erste Fundamentalaussage der Irrtumslosigkeit und Inspiration b) Ouweneels Kritik am "Fundamentalismus"
... Solange der biblische 'Fundamentalismus' in den Kirchen wirken kann und akzeptiert (nicht nur toleriert) wird, gibt es seinetwegen kein Schisma (=Spaltung). Zu dieser Auffassung führe ich einen 'unverdächtigen' Zeugen an, nämlich Prof. Dr. Helmut Thielicke, der, obwohl er die naiven 'Fundamentalisten' aus ihren vielen 'Verdrängungen' und 'Verklemmungen' befreien will, ihnen folgendes Zeugnis ausstellt: "Ich habe dankbar und respektvoll bemerkt, dass die Fundamentalisten in diesem Lande (gemeint sind die USA) die Substanz des christlichen Glaubens bewahren möchten und dass sie nicht selten die verlässlichsten und zu jedem Opfer bereiten Glieder ihrer Gemeinden sind." (H. Thielicke, Gespräche zwischen Himmel und Erde) |
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"Und
ich übersehe keineswegs, dass sie die Güter des Glaubens
unverletzt von Geschlecht zu Geschlecht weitergeben wollen und
sie deshalb dem Wind des jeweiligen Zeitgeistes nicht aussetzen
möchten. Sie haben wirklich ein grosses geistliches Kapital
in Händen." Thielicke sieht auch gut, dass der Verlust
der 'Fundamentalisten' schwerwiegende Folgen haben könnte:
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"Wenn die amerikanische Christenheit diese oft lebendigsten Glieder an ihrem Leibe verliert ..., dann könnte das tödlich für sie sein." Positive Folgen der 'fundamentalistischen' Bibelhaltung Weil die 'Fundamentalisten' die Bibel als Offenbarung Gottes ernstnehmen, gibt sie ihnen echte Antworten auf Fragen des Lebens und des Sterbens. Der biblische 'Fundamentalismus' bekennt sich nicht zu einer Kirche, sondern zu einer Bibel in verschiedenen Kirchen und Denominationen. Die Existenz verschiedener Kirchen und Denominationen ist nichts Negatives, solange sich diese dem Wort Gottes unterstellen. Die Bibel gibt uns, wenn sie göttliche Autorität und Norm für uns ist, auch Wertmassstäbe für das eigene Leben und das gesellschaftliche Zusammenleben. Wenn unsere Wertmassstäbe verbindlich von Gottes Offenbarung, der Bibel, kommen, sind sie zu unserem Wohl; denn Gott meint es gut mit uns. In unserer Welt braucht es Strukturen und Ordnungen. Wo das nicht der Fall ist, oder wo göttliche Ordnungen nicht mehr gelten, gereicht dies dem Einzelnen und der Gesellschaft zum Nachteil. Wenn Gottes Wertmassstäbe nach der biblischen Norm nicht mehr gelten, ... |
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