Opfer – Ein interdisziplinäres Gespräch

Tagung an der STH Basel, 20. bis 22. November 2015

In allen Religionen spielt das Opfer eine zentrale Rolle. In ihm verdichtet sich der Zusammenhang zwischen immanenter und transzendenter Welt, Gott und Mensch. In der Heiligen Schrift sind die Opferrituale als Versuche des Menschen, Gott genügen zu können, überwunden. Dies zeigt sich schon im Alten Testament im Isaaksopfer und es wird ein für alle Mal in Jesu Christi Kreuzestod offenbar.
In allen theologischen Disziplinen  spielt daher  die Auseinandersetzung mit der Frage des Opfers eine entscheidende Rolle. Darüber hinaus sind auch Philosophie, Psychologie und Gesellschaftswissenschaften mit dem Opferproblem als einer anthropologischen Grundfrage befasst. Die Tagung wird deshalb international renommierte Gelehrte verschiedener theologischer und nicht-theologischer Disziplinen an der STH Basel zu einem breiten interdisziplinären Dialog zusammenführen, der die Opferproblematik aus verschiedenen Perspektiven behandeln wird.

Organisation
Prof. Dr. Harald Seubert, Basel und München / Prof. Dr. Johannes Schwanke, Basel und Tübingen

Bildnachweis: 1000-Bilder-Bibel, © 2002 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.