Weitere Publikationen unserer Professoren und Dozenten

Neben Publikationen in unserer Reihe «Studien zu Theologie und Bibel» werden in dieser Kategorie weitere Publikationen unserer Professoren und Dozenten, das zuletzt Publizierte zu oberst, aufgeführt.

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Helge Stadelmann | Stefan Schweyer
Praktische Theologie. Ein Grundriss für Studium und Gemeinde

Helge Stadelmann und Stefan Schweyer präsentieren ein Lehrbuch der Praktischen Theologe, das sich von anderen abhebt: Es ist aus freikirchlicher Perspektive geschrieben und ergänzt so die Lehrbücher für Praktische Theologie aus volkskirchlichem Kontext. Und die Autoren sind überzeugt: jede gute Praxis braucht eine gute Theorie, und in der Gemeinde wird gute Praxis immer auch theologisch reflektierte Praxis sein. Bloße Pragmatik genügt nicht. In das Zentrum ihres Entwurfs haben die Autoren den Gemeindeaufbau gestellt, und sie gehen dabei der Frage nach: Wie können Gemeinden qualitativ und quantitativ wachsen?

Sven Grosse | Harald Seubert (Hrsg.)
RADICAL ORTHODOXY
Eine Herausforderung für Christentum und Theologie nach der Säkularisierung


Die von John Milbank und seinem Umkreis vor etwa 25 Jahren begründete Radical-Orthodoxy-Bewegung bestreitet die unhinterfragten Dogmen der Säkularisierung: Sie geht davon aus, dass die Theologie Erste Wissenschaft ist und mit der Philosophie eine Einheit bildet. Diese Einheit sei schon durch die scotistisch-nominalistische Wende zerstört worden. Unter den Auswirkungen steht auch der Kantianismus. Dieser Prozess sei aber keineswegs so unabänderlich, wie der intellektuelle Mainstream behaupte.
Aus diesem Ansatz ging eine umfassende intellektuelle Bewegung hervor, die von der Metaphysik bis zur Sozialphilosophie reicht und in der angelsächsischen Welt stark rezipiert wurde. In Deutschland wird dagegen mit diesem Sammelband die Radical Orthodoxy erstmals als herausfordernde Alternative zur Säkularisierung diskutiert: in Innen- und Außenperspektive, Zustimmung und Kritik.
Mit Beiträgen von Johannes Corrodi, Sven Grosse, Achim Lohmar, John Milbank, Adrian Pabst, Christoph Schneider, ...

Jacob Thiessen
Schöpfung und Menschenwürde – Grundlegende exegetische Ansätze zu Ehe und Homosexualität.

Immer wieder gibt es Diskussionen und Auseinandersetzungen über Ehe, Scheidung und Wiederheirat aus biblischer Sicht sowie über
die Haltung der Bibel zur Homosexualität.
Der Autor zeigt, dass nur eine sorgfältige Exegese der biblischen Schlüsseltexte zu verlässlichen und verantwortbaren Antworten führen kann.
Dieses Buch bietet Rüstzeug zur Klärung wichtiger ethischer Fragen und Handlungsempfehlungen in der Gemeinde sowie im persönlichen Leben.

Christine Christ-von Wedel und Prof. Dr. Sven Grosse (Hg.)
Auslegung und Hermeneutik der Bibel in der Reformationszeit

Die Bedeutung der Bibel für die Reformation ist unbestritten. Dieser Band erschliesst Auslegung und Hermeneutik der Bibel in der Reformationszeit anhand mehrerer Querschnitte. Er geht auf die Wittenberger Reformatoren ein (Luther, Melanchthon), auf die Reformierten (u.a. Bullinger, Calvin, hier wird auch Bucer eingeschlossen), aber auch auf Querverbindungen: zu Erasmus, den Täufern und der christlichen Rezeption jüdischer Bibelauslegung.
Christine Christ-von Wedel, Universitäten Zürich/Basel, Schweiz und Sven Grosse, STH Basel, Schweiz.
E-Book kostenfrei zum Download.

Jacob Thiessen (Hg.)
Das antike Judentum und die Paulusexegese
Mit Beiträgen von Jörg Frey, Günter Stemberger und Jacob Thiessen

Die neuere Paulusauslegung ist durch die Diskussionen um die Neue Paulusperspektive geprägt. Damit verbindet sich die Frage, wie der Apostel im Rahmen des zeitgenössischen Judentums zu verstehen ist und welche Aspekte des rabbinischen Judentums für das Verständnis der paulinischen Theologie bedeutsam sind. In zwei Beiträgen zum rabbinischen Judentum tritt Günter Stemberger dem christlichen Klischee entgegen, das Judentum sei eine Lohn- und Leistungsreligion, von dem sich der christliche Glaube dann wesentlich abhebe. Er legt dar, dass auch nach Auffassung der Rabbinen «Lohn» nicht erworben, sondern nur von Gott «angerechnet» wird. Für die Rabbinen ist die Halakha der Weg, der das ganze Leben des Menschen umfasst, doch ist die Tora mehr als Gesetz. Wesentlich ist das umfassende Bewusstsein, von Gott gefordert zu sein und auf die Erwählung in einem der Tora gemäßen Leben antworten zu können. Dies aber ist nur möglich in stetem Vertrauen auf Gott; so ist der Glaube an ihn Grundlage allen religiösen Tuns. Der Neutestamentler Jörg Frey fragt in seinem Beitrag «Der Jude Paulus und der Nomos» nach der Stellung des Apostels im Judentum seiner Zeit. Anhand der Erörterung der Bedeutung der Tora im Pharisäismus und im Diasporajudentum fragt er anhand konkreter Texte, wie Paulus zu der fundamentalen soteriologischen Relativierung von Beschneidung und Gesetz «in Christus» kommen konnte. Schließlich erörtert Jacob Thiessen in seinem Beitrag «Die Rechtfertigung aus Glauben und der Lohngedanke» die Bedeutung und Tragweite der Rede von Endgericht und Lohn angesichts der Botschaft von der Rechtfertigung aus Glauben.

Benjamin Kilchör
Mosetora und Jahwetora
Das Verhältnis von Deuteronomium 12-26 zu Exodus, Levitikus und Numeri

In den Büchern Exodus, Levitikus und Numeri tritt Jahwe als Gesetzgeber auf und übermittelt Mose die Tora. Im Deuteronomium spricht nicht mehr Jahwe, sondern Mose. Nach Dtn 1,5 legt Mose im Deuteronomium die Tora für das Volk Israel aus. Entgegen dieser Darstellung hat sich in den letzten 150 Jahren weitgehend die Meinung durchgesetzt, dass ein Großteil der Gesetze aus Exodus, Levitikus und Numeri jünger ist als das deuteronomische Gesetz und folglich im deuteronomischen Gesetz nicht ausgelegt sein kann.
Benjamin Kilchör vergleicht systematisch das gesamte deuteronomische Gesetz (Dtn 12,2-26,15) mit all seinen Parallelen in den Büchern Exodus, Levitikus und Numeri. Dabei zeigt sich, dass die Gesetze in Exodus, Levitikus und Numeri nicht nur auf der Ebene der Erzählung, sondern auch rechtsgeschichtlich im Deuteronomium vorausgesetzt sind. Das Deuteronomium greift diese älteren Gesetze auf, nicht um sie zu ersetzen, sondern um sie auf neue Situationen hin anzuwenden, zu ergänzen, oder um Gesetzeslücken zu schließen. Eine wichtige Rolle für die Auslegung dieser älteren Gesetze spielen die Zehn Gebote, die dem deuteronomischen Gesetz seine Struktur und seinen Interpretationsrahmen geben.

Inhaltsverzeichnis

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Harald Seubert (Hg.) unter Mitarbeit von Werner Neuer
Adolf Schlatter: Das Verhältnis von Theologie und Philosophie
Einführung in die Theologie Franz von Baaders

Der bedeutende Exeget und Systematiker Adolf Schlatter (1852-1938) hat in seinem Frühwerk tiefgründig und eigenständig über das Verhältnis von Theologie und Philosophie, Glaube und Vernunft nachgedacht.
Ausgehend von einer intensiven Auseinandersetzung mit dem katholischen Philosophen Franz von Baader (1765-1841) entwickelt er in dem hier veröffentlichten Nachlasstext eine klare und knappe Auseinandersetzung mit der gesamten neuzeitlichen Philosophie. Sie ist zugleich ein überraschend frischer und aktueller Beitrag zu den Grundlagen ökumenischer Verständigung.
Der Leser lernt Schlatter von einer neuen, unerwarteten Seite kennen und wird zugleich Zeuge eines theologischen Ansatzes, der alles andere als überholt ist.

Harald Seubert
Philosophie - Was sie ist und sein kann

Unzeitgemäße Gedanken über die Erste Wissenschaft
Aristoteles bestimmte die Philosophie als Erste Wissenschaft. Kann sie diesem hohen, in ihrem Selbstverständnis angelegten Anspruch heute überhaupt noch gerecht werden? Es ist offensichtlich, dass auch die Philosophie längst Spezialisierungen erfahren hat, dass sich ihre verschiedenen Richtungen manchmal bis zur Gesprächslosigkeit voneinander getrennt haben und dass sie auf einzelwissenschaftliche Resultate und Interdisziplinarität angewiesen ist, um über die Welt reflektieren zu können.
Dennoch, so die These von Harald Seubert, bleibt es ihre Aufgabe, hinter die Methoden einzelner Wissenschaften und die Fixierungen von Welterklärungen zurückzufragen. Philosophie wird ihre Kraft erreichen, wo sie Systematik und ideengeschichtliche Orientierung verbindet und zum «großen Gespräch zwischen den Lebenden und den Toten» (Marc Bloch) wird. Konkret zeigt sich das in den großen philosophischen Fragen: der Frage nach der Wahrheit, nach der Freiheit und dem Sinn von Sein. Harald Seubert plädiert für einen weiten und zugleich unterscheidungsstarken Philosophiebegriff. Dabei behandelt er auch neue Fragestellungen und Herausforderungen, die sich der Philosophie heute stellen – etwa in ihrem Verhältnis zur Kunst, zu Natur und Technik und zur Vielfalt der Kulturen.

ISBN 978-3-7965-3436-2

Manfred Riedel | Harald Seubert
Einführung in die Philosophie

Das Studienbuch führt auf der Basis jahrzehntelanger Lehrtätigkeit der Autoren in Philosophie und Philosophieren ein.
Philosophie fragt seit jeher und bis heute nach Wahrheit, dem Guten, der Freiheit und dem Sinn von Sein.
Einzelne untergeordnete Methoden und Disziplinen wie Dialektik, Ethik, Politik und Metaphysik konstituieren sich aus diesen Fragen.
Die Autoren behandeln die Grundfragen und -probleme der Philosophie verständ-
lich und souverän. Sie verdeutlichen den eigenen Charakter der Liebe zur Wissen-
schaft im Verhältnis zu Weltanschauungen und den Einzelwissenschaften.
Die Einführung will Philosophie nicht nur als Wissenschaft unter anderen zeigen, sondern versteht sie mit Aristoteles als Erste und Allgemeine Wissenschaft.

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Harald Seubert
Gesicherte Freiheiten
Eine politische Philosophie für das 21. Jahrhundert

Die politische Weltlage im frühen 21. Jahrhundert ist global und zugleich von tiefen Differenzen und Brüchen bestimmt. Sie verlangt daher nach einer neuen politischen Philosophie, die aber zugleich große Traditionen politischen Denkens aufnehmen und auf ihre aktuelle Bedeutung hin überprüfen muss. Auch die Folgelasten der Ideologien der Moderne sind noch einmal zu reflektieren, um aus ihnen für veränderte Zeiten Lehren zu ziehen.
Der hier vorgelegte Ansatz verbindet daher ideengeschichtliche Rekonstruktion mit der Entfaltung einer systematischen politischen Philosophie, die auch Faktoren berücksichtigt, die zumeist unterbelichtet bleiben: Interkulturalität, Sicherheitsarchitektur, das Verhältnis von Politik und Religion, Politik und Moral sowie von Politik und Recht.
Eine Schlüsselbedeutung kommt dabei dem Verhältnis von Freiheit und Sicherheit und der Frage zu, ob dieses überhaupt in ein Gleichgewicht zu bringen ist. Der Autor verfolgt den Anspruch, Normativität und Realismus gleichermaßen Rechnung zu tragen.

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Harald Seubert
Zwischen Religion und Vernunft
Vermessung eines Terrains

Das für alle Weltkulturen prägende Verhältnis von Religion und Vernunft wird in diesem Buch einzigartig umfassend und differenziert dargestellt. Die bedeutenden Knotenpunkte des Nachdenkens über Religion gewinnen, von der griechischen Antike bis in die Gegenwart, plastisch Kontur und werden zugleich souverän auf das aktuelle interkulturelle Gespräch der Weltreligionen bezogen. Der Autor geht von dem Befund aus, dass Religion keineswegs eine vergangene, sondern eine höchst aktuelle Realität des 21. Jahrhunderts ist. Religionen haben deshalb auch für Politik, Recht und Rationalität maßgebliche Bedeutung. Eingehend wird das Problem der Aufklärung und der Säkularisierung thematisiert. Religion ist, so zeigt das Buch in einer impliziten Hermeneutik, nur in einer Verflechtung von Beobachter- und Teilnehmerperspektive zu erfassen. Darin liegt die aktuelle Bedeutung der Religionsphilosophie, die Seubert wieder ins Zentrum der Philosophie und der Geisteswissenschaften insgesamt rückt.

Jacob Thiessen
Hermeneutik der Bibel. Grundsätze zur Auslegung und Anwendung biblischer Texte
Ein offenbarungstheologischer Standpunkt

Die verschiedenen Schriften der Bibel sind von Menschen in unterschiedlichen Situationen und Kulturen in menschlichen Sprachen geschrieben worden. Indes erhebt die Bibel von Anfang bis Ende den Anspruch, Wort Gottes und damit Offenbarung Gottes zu sein. Diese Spannung zwischen dem Anspruch ewiger Gültigkeit einerseits und der menschlichen Ausdrucksweise andererseits wird von Exegeten sehr unterschiedlich gewichtet. Umso grundlegender ist es, dass der Bibelleser versteht, wie er mit dieser Spannung in Bezug auf Auslegung und Anwendung der Bibel umgehen und wie sein Bibelverständnis an Tiefgang gewinnen kann. In dem vorliegenden Buch werden eingangs grundlegende Themen zu Bibel und Bibelverständnis behandelt. Dazu gehören etwa die Fragen, wie Inspiration und Autorität der Bibel zu begründen und zu verstehen sind, welche Beziehung zwischen Bibelübersetzung und Bibel-<br>auslegung besteht und wie man den Umfang der Bibel begründen bzw. abgrenzen kann. Ein wesentlicher Teil des Buches widmet sich der Frage, welche Bedeutung die unterschiedlichen Textarten der Bibel - wie z.B. Briefliteratur, Gleichnis, Gesetz, narrativer, poetischer und apokalyptischer Text - in Bezug auf ihre Auslegung und Anwendung haben. Dazu werden grundlegende Prinzipien aufgezeigt, die anhand von Beispielen illustriert werden. Damit kann dieses Buch nicht nur dem Studierenden der Theologie, sondern jedem, der sich auf irgendeine Weise tiefgründiger mit der Bibel beschäftigt, eine wichtige Arbeitsgrundlage werden.

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Jacob Thiessen (Hg.)
Kontroversen in der synoptischen Frage. Standpunkte, Untersuchungen und Lösungsansätze zur Entstehung der ersten drei Evangelien


Das Entstehungsverhältnis der ersten drei neutestamentlichen Evangelien wirft nach wie vor ungelöste Fragen auf. Deshalb verwundert es eigentlich nicht, dass es sehr kontroverse Standpunkte gibt. Die vorliegende Arbeit zeigt die Problematik auf, hinterfragt Standpunkte und sucht nach eigenen Lösungsansätzen. Die farblichen Gegenüberstellungen von sechs synoptischen Paralleltexten zeigen, wie komplex das «Problem» in Wirklichkeit ist. In den vorliegenden Untersuchungen werden die verschiedenen Übereinstimmungen und Unterschiede zwischen den Evangelien untersucht und die möglichen Konsequenzen besprochen. Zudem wird am Schluss die Verfasser- und Datierungsfrage behandelt.
Manche Beiträge sind in einem kleineren Forschungsprojekt an der STH Basel entstanden. Durch diese Publikation können auch andere auf diese Entdeckungsreise der Beteiligten mitgenommen werden. Wer sich mit der synoptischen Frage beschäftigt – ob «Neuling» oder «Fortgeschrittener» –, wird das Buch mit Gewinn lesen.

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Jacob Thiessen
Gott hat Israel nicht verstossen. Biblisch-exegetische und theologische Perspektiven in der Verhältnisbestimmung von Israel, Judentum und Gemeinde Jesu (Edition Israelogie 3)

Die vorliegende Arbeit sucht nach biblisch-exegetischen Antworten auf die Frage, was es in Bezug auf die Erwählung Israels und auf das Verhältnis der Gemeinde Jesu zu Israel als Volk Gottes bedeutet, dass Gott Israel «nicht verstoßen hat» (Röm 11,1f.). Nach einer Übersicht über die Substitutionstheorie in Geschichte und Gegenwart wird die bleibende Erwählung Israels nach Röm 9–11 exegetisch begründet. Alsdann geht es um das Verhältnis der Gemeinde Jesu zu Israel als Volk Gottes und um die Bedeutung des Neuen Bundes für diese Verhältnisbestimmung. Schwerpunkt der letzten Kapitel ist die Frage nach der verheissenen Wiederherstellung der Herrschaft Gottes für Israel aus der Sicht des Neuen Testaments und nach ihrer Beziehung zu der «tausendjährigen Königsherrschaft» Jesu Christi (Offb 20,1-6).

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Jacob Thiessen
Israel und die Gemeinde. Die Frage nach der Wiederherstellung Israels –
eine hermeneutische und exegetische Herausforderung


Der Autor legt einen wichtigen Beitrag zum Thema «Israel» vor. Ausgewogen und immer nah an der Bibel setzt er sich mit der Substitutionstheorie auseinander, entfaltet die verheissene Wiederherstellung Israels aus der Sicht des Neuen Testaments, zeigt, wie Israel und Gemeinde, Volk Gottes und Reich Gottes verstanden werden können, und zeichnet wesentliche Linien biblischer Prophetie nach. Freundlich, aber doch klar und bestimmt, setzt er sich mit unterschiedlichen Standpunkten auseinander.
Aus dem Geleitwort von Prof. Dr. Helge Stadelmann

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Jacob Thiessen
Gottes Gerechtigkeit und Evangelium im Römerbrief
Die Rechtfertigungslehre des Paulus im Vergleich zu antiken jüdischen Auffassungen und zur Neuen Paulusperspektive

In Bezug auf den Römerbrief des Paulus werden nach wie vor intensive kontroverse Diskussionen geführt. Besonders das Thema Rechtfertigung wurde durch die Neue Paulusperspektive noch wesentlich verstärkt. Diese Studie zeigt die Entwicklung hin zur «neuen Perspektive» auf und legt eine alternative Deutung vor, indem sie sich anhand von zentralen Texten des Römerbriefs mit dem Gedankengut der «neuen Perspektive» exegetisch auseinandersetzt. Auch der «jüdische Kontext» der paulinischen Ausführungen wird untersucht und mit den Aussagen des Apostels verglichen. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die paulinische «Rechtfertigungslehre» sowohl wichtige soteriologische als auch ekklesiologische Aspekte beinhaltet, die weder getrennt noch gegeneinanderausgespielt werden sollen.

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Stefan Schweyer | Lea Schweyer
Sterben wir, so sterben wir dem Herrn
Bestattung und Trauerfeier aus christlicher Sicht

Unter dem Titel «Sterben wir, so sterben wir dem Herrn» hat Dr. Stefan Schweyer, Dozent für Praktische Theologie an der STH Basel, gemeinsam mit seiner Frau lic. theol. Lea Schweyer, Heimseelsorgerin im Feierabend- und Pflegeheim 
St. Chrischona, ein Buch über das Thema «Bestattung und Trauerfeier aus 
christlicher Sicht» vorgelegt. In der Ankündigung des Buches heisst es dazu:
«Es lohnt sich, solche Themen nicht an zweckrationalen und ökonomischen Faktoren auszurichten, sondern an biblischen Grundlagen.»

Das Apostolische Glaubensbekenntnis neu entdeckt


Stefan Schweyer
Gesunder Glaube
Nahrhafte Impulse zum Apostolischen Glaubensbekenntnis

Eine ausgewogene Ernährung fördert die Gesundheit. Das gilt für das ganz normale Leben genauso wie für den christlichen Glauben. Glaube ist dann gesund, wenn er nicht vom Dessertbereich religiöser Erfahrungen lebt, sondern von geistlicher Grundnahrung. Das Apostolische Glaubensbekenntnis ist eine ausgezeichnete Zusammenstellung solcher Grundnahrungsmittel.

In der Auseinandersetzung mit den einzelnen Aussagen wird deutlich, dass das mehr als 1500-jährige Bekenntnis topaktuell ist und dem eigenen Glauben Substanz und Tiefgang bietet

Jürg Buchegger
Das Wort vom Kreuz in der christlich-muslimischen Begegnung
Leben und Werk von Johan Bouman

Ist eine Theologie, die an der Heiligen Schrift und dem Bekenntnis des Glaubens orientiert ist, fähig zum Dialog mit religiösen und säkularen Überzeugungen? Johan Bouman (1918-1998), Theologe und Islamwissenschaftler, zeigt durch sein Leben und Werk: Das christliche ‚Wort vom Kreuz‘ führt zu einem Zeugnis, das auf Macht und Manipulation verzichtet. Im Dialog mit Menschen anderen Glaubens kommt dem christlichen Gesprächspartner die Haltung Christi zu, der Knechtsgestalt angenommen hat (Phil 2,5-11).
Johan Bouman wird in dem vorliegenden Werk erstmals umfassend gewürdigt: Nach einer biographischen Einführung und einem ausführlichen Literaturbericht werden Boumans Positionen nach ihrem Ertrag für die christlich-muslimische Begegnung befragt. So ergeben sich Leitlinien zu einem Dialog von Christen und
Muslimen, der die Gesprächspartner in ihrer Identität akzeptiert, ohne die eigene zu verleugnen.

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Die ausführlichen Publikationslisten finden Sie auf den
Seiten der Professoren und Dozenten.