Portrait - Zur Geschichte der STH Basel
Die STH Basel erhielt 1970 die staatliche Genehmigung zur Errichtung einer Hochschule zur Ausbildung evangelischer Pfarrer. 1977 anerkannte das schweizerische Konkordat der Landeskirchen Studien an der STH Basel als gleichwertig mit denen an staatlichen Fakultäten. Im Zusammenhang mit der Lissabonner Konvention (1998) wurde sie durch das schweizerische Bundesamt für Bildung und Wissenschaft (BBW) und die Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) als „universitäre Institution" eingestuft. Seit Jahrzehnten gewährleistet sie ein volles Studium der evangelischen Theologie bis zur Masterprüfung, seit 1987 bis zum Doktorat der Theologie. Sie versteht sich als Alternative zu den staatlichen theologischen Fakultäten. Trägerin der STH Basel ist die Immanuel-Stiftung mit Sitz in Basel. Überblick Gründer und erster Rektor der STH Basel war der Alttestamentler Prof. Dr. Samuel Külling (1924-2003) 3. Februar 1970: Gemäss Beschluss des Regierungsrates: „ ... wird dem ‚Verein Freie Evangelisch-Theologische Hochschule Basel‘ die Bewilligung für die Errichtung und Führung einer vom Staat und von der Universität unabhängigen Lehrstätte zur Ausbildung von Pfarrern auf dem Gebiet des Kantons Basel-Stadt unter der Bezeichnung ‚Freie Evangelisch-Theologische Akademie Basel‘ erteilt“ 4. Oktober 1970: Eröffnung der Hochschule mit einem Festakt im Kirchgemeindehaus Oekolampad in Basel 5. Oktober 1970: Aufnahme des Studienbetriebes 29. September 1972: Umwandlung des bisherigen Vereins in die Immanuel-Stiftung als Trägerin der Hochschule 1980: Herausgabe der ersten Vierteljahreszeitschrift FUNDAMENTUM 20. März 1983: Gründung des Immanuel-Verlages 5. März 1987: Gründung des deutschen Fördervereins der STH Basel 6. November 1987: Eröffnung des Freien Seminars der Theologie in Genf für Doktoratsstudien 7. März 1994: Namensänderung der „Freien Evangelisch-Theologischen Akademie Basel“ in „Staatsunabhängige Theologische Hochschule Basel |