Ausgrabung - Bedeutung der Archäologie für die STH Basel
Die STH Basel weitet mit den archäologischen Untersuchungen den wissenschaftlichen theologischen Horizont und bietet den Studierenden über die theoretische Wissensaneignung hinaus die Möglichkeit, im Heiligen Land vor Ort interdisziplinär zu arbeiten und zu forschen. Die Ausgrabungsgelände weisen eine kontinuierliche Besiedlungsschicht seit der Eisenzeit über die jüdische Epoche des herodianischen Zweiten Tempels, die Römer sowie die nachfolgende christliche Bautätigkeit von den Byzantinern bis zu den Johanniter- Kreuzrittern auf. Alle Schichten sollen nach Möglichkeit sorgsam erforscht und dokumentiert werden. Studierende der Theologie und der Altertumswissenschaften können in diesem Umfeld in die Methoden der Archäologie eingeführt bzw. weiterqualifiziert werden. Die Projekte tragen zu einer Erweiterung des Forschungsstandes in Lokalisierungsfragen des Alten und Neuen Testaments bei. Partner vor Ort ist die Israelische Antikenbehörde IAA oder andere wissenschaftliche Institute. Alle Mitarbeiter haben sich verpflichtet, die Ergebnisse baldmöglichst zu publizieren - und zwar sowohl fachwissenschaftlich als auch in allgemeinverständlichen, einer grösseren Öffentlichkeit unmittelbar zugänglichen Formen. Interessierte Laien können gerne teilnehmen (siehe Kontakt). |