Studien zu Theologie und Bibel
Die neue Studienreihe der STH Basel zu Lehre und Forschung herausgegeben von Prof. Dr. Jacob Thiessen, Prof. Dr. Herbert H. Klement, Dr. Stefan Schweyer Wissenschaftlicher Beirat: Prof. Dr. Andreas J. Beck (Evangelische Theologische Faculteit, Leuven, Belgien), Prof. Pierre Berthoud (Faculté Libre de Théologie Réformée, Aix-en-Provence, Frankreich), Prof. Dr. Ove Conrad Hanssen (School of Mission and Theology, Stavanger, Norwegen), Prof. Dr. Cornelis van der Kooi (Vrije Universiteit, Amsterdam, Niederlande), Prof. Dr. Karsten Lehmkühler (Université de Strasbourg, Frankreich), Prof. Dr. Gordon McConville (University of Gloucestershire, Großbritannien)
Band 1 | Jacob Thiessen Die Auferstehung Jesu in der Kontroverse Hermeneutisch-exegetische und theologische Überlegungen Studien zu Theologie und Bibel Bd. 1, 184 S., br, LIT Verlag 18,90 € / 29.90 CHF ISBN 3-643-80029-9
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Ist die Auferstehung Jesu ein „historisches Ereignis"? Kann oder muss man davon ausgehen, dass das Grab Jesu leer war? Wie sind die Erscheinungen des Auferstandenen einzuordnen? Diese Arbeit zeigt unterschiedliche Positionen in diesen umstrittenen Themen auf. In einem exegetischen Beitrag wird die gemeinsame urchristliche Tradition entfaltet. Dabei wird auch dargelegt, dass die Bezeichnung der Auferstehung Jesu als „Erstlingsgabe" in Verbindung mit der Deutung des „dritten Tages" zu sehen ist. Überlegungen zu hermeneutischen Fragen und zur Auferstehungshoffnung bilden den Abschluss der Arbeit. Band 2
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Andreas Hahn Canon Hebraeorum - Canon Ecclesiae Zur deuterokanonischen Frage im Rahmen der Begründung alttestamentlicher Schriftkanonizität in neuerer römisch-katholischer Dogmatik
Studien zu Theologie und Bibel Bd. 2, 408 S., br, LIT Verlag 38,90 € / 59.90 CHF ISBN 978-3-643-90013-5 |
In katholischen Kanonizitätsbegründungen hinsichtlich der Deuterokanonika ergeben sich offene Fragen zunächst aus der unabgeschlossenen innerkatholischen Diskussion um die Kanonbegründung, des weiteren aus der offenen Datierung des jüdischen Schriftkanons, und schliesslich aus der Notwendigkeit, die Definition des AT-Kanons mit Hilfe einer Dogmenentwicklungstheorie legitimieren zu müssen. In der ökumenischen Diskussion um die Deuterokanonika sollten diese Fragen sowie die katholischerseits vorhandenen dogmenhermeneutischen Möglichkeiten stärker berücksichtigt werden. Band 3
| Armin Sierszyn Christologische Hermeneutik Eine Studie über Historisch-kritische, Kanonische und Biblische Theologie mit besonderer Berücksichtigung der philosophischen Hermeneutik von Hans-Georg Gadamer
Studien zu Theologie und Bibel Bd. 3, 160 S., br, LIT Verlag 19,90 € / 29.90 CHF ISBN 978-3-643-80048-0
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Die Probleme der historisch-kritischen Theologie sind bekannt. Trotzdem hat sich diese als konservativer Eckstein wissenschaftlicher Theologie behauptet. Nun meldet sich das neue Konzept Kanonischer Theologie. Im Vordergrund stehen der biblische Kanon, die Rolle des Lesers und die Teilhabe am Text. Ist kanonische Lektüre damit Alternative oder Ergänzung zum historisch-kritischen Paradigma?
Biblische Theologie ist offenbarungsoffen. Sie empfängt ihre Mitte im Wunder der Menschwerdung Gottes. Demgemäß wird ihr Jesus Christus zum Maß für gültiges Verstehen. Auch H.-G. Gadamers philosophische Hermeneutik ist dem Grundsatz der christlichen Inkarnation verpflichtet. Deshalb wird in diesem Buch nicht nur das Beziehungsverhältnis verschiedener Theologien reflektiert, sondern auch der Frage nachgegangen, wie Gadamers Hermeneutik für Biblische Theologie fruchtbar gemacht werden kann. Zum LIT Verlag: http://www.lit-verlag.de/reihe/stb |