Ausgrabung - Projekt Emmaus
Neulokalisierung des Emmaus aus dem Lukasevangelium Die meisten im Neuen Testament erwähnten Orte sind bereits ausgegraben. Vor allem einer aber ist nach wie vor umstritten: Es gibt drei Stätten, die für sich in Anspruch nehmen, das historische Emmaus zu sein, das in Lukas 24,13-34 erwähnt wird. Diese drei (Nikopolis-Latrun, Abu Gosh, Emmaus -El Qubeibe) kommen jedoch kaum in Frage, da sie entweder zu weit von Jerusalem entfernt sind oder in biblischer Zeit nicht Emmaus hiessen. Neueste Forschungen bestätigen nun eine alte Vermutung: Emmaus lag nahe beim heutigen Moza, wo Kaiser Vespasian später eine Veteranenkolonie („Colonia“) baute. Der Ort hiess nachweislich in neutestamentlicher Zeit Emmaus und ist 30 Stadien von Jerusalem entfernt. So lag stets die Vermutung nahe, dass Lukas mit der Streckenangabe „60 Stadien“ (Lukas 24, 12) den Hin- und Rückweg meint, den er offenbar voraussetzt. Professor Carsten Peter Thiede erforschte mit Studentinnen und Studenten der STH Basel von 2001 bis 2004 in vier Kampagnen die Grabungsstelle und konnte mit hoher Wahrscheinlichkeit nachweisen, dass dies der wahre Ort der Begegnung des auferstandenen Jesus mit den beiden Jüngern war. Grabungsbericht aus Bulletin of the Anglo-Israel Archeological Society 2005, Vol. 23 Zeitschrift für Antikes Christentum, Die Wiederentdeckung von Emmaus bei Jerusalem Carsten Peter Thiede, The Emmaus Mystery: Discovering Evidence For the Risen Christ Bilder Würdigung Prof. Carsten Peter Thiedes Prospekt 2006
Pressespiegel Welt und Umwelt der Bibel 2/2006 Stuttgarter Nachrichten, 17.1.2006 Die Tagespost, 20.5.2003 KirchenZeitung, Wien, 24.11.2002 Johanniterorden 3/2002
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