Die Anliegen des Schweizer Reformators Huldrych Zwingli – Wie weit werden sie heute noch ernst genommen?

Vortrag von Prof. em. Dr. Armin Mauerhofer am 5. April 2017 an der STH Basel im Rahmen der Ringvorlesung «Reformation aktuell».

Prof. Mauerhofer ging auf drei Anliegen Zwinglis näher ein:
1. Zwingli ging von der Klarheit und Deutlichkeit des göttlichen Wortes aus. Es ist nach ihm der Heilige Geist, der den Gläubigen die Schrift öffnet. Darum brauchte es nach ihm weder kirchliches Lehramt noch Lehrtradition. Sein erstes und wichtiges Anliegen war es deshalb, dass dieses göttliche Wort in den Gottesdiensten der Kirchen verkündigt wurde.
2. Für Zwingli war klar, dass man nur durch den gekreuzigten und auferstandenen Christus zum Heil gelangen konnte. Es war deshalb sein Anliegen, dass man in den Predigten immer wieder auf diesen gekreuzigten Jesus hinweist und zeigt, wie man durch den Glauben an ihn zum Heil gelangen kann.
3. Aus diesen reformatorischen Bemühungen entstand auch die 1529 veröffentlichte Zürcher Bibel. Mit der Veröffentlichung dieser Bibel verband sich das Anliegen von Huldrych Zwingli, dass die Bibel – wenn irgend möglich – von allen Bürgern gelesen wird.

Im weiteren Verlauf ging es nun um die Frage, inwieweit diese Anliegen heute noch geteilt werden.
Lesen Sie diese Ausführungen in der Kurzfassung dieses Vortrags.