STH-Alumnitreffen 2016

Samstag, 24. Semptember an der STH Basel

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Das STH-Alumni-Treffen begann auch dieses Jahr bereits am Vorabend mit einem Festdinner für die Jubilare der STH-Alumni. Alle Absolventinnen und Absolventen der Jahrgänge 1976, 1986, 1996 und 2006 waren zu diesem unvergesslichen Abend eingeladen. Einen kurzen Bericht, die Tischrede und eine Fotogalerie dazu finden Sie hier …

Am Samstag Vormittag schloss sich in den Räumen der STH Basel das diesjährige STH-Alumni-Treffen mit fünfzig Teilnehmern an. Der Rektor Jacob Thiessen unterrichtete zunächst über die aktuellen Entwicklungen an der STH Basel: Die Curriculumsreform, die erfreuliche Zahl der Neuimmatrikulationen, die Gebäuderenovierung, die Veranstaltungen, die 2017 zum Reformationsjubiläum geplant sind und das Projekt eines gemeinsamen Sammelbandes zur Bibelhaltung der STH Basel.  

Daran schloss sich der humorvolle und zugleich motivierende Bericht von Mark Walker unter dem Titel: «Diakonie – Glaube, der in der Liebe tätig ist. Erlebnisse und Folgerungen» an.
Walker stellte ihn unter die Leitfrage: Was hat mir das Studium für den Rest meines Lebens gebracht? Diese Motivationsrede, unter dem Leitwort Galater 5,6: «Glaube, der durch die Liebe wirksam ist» führte in die eigene Familiengeschichte zurück. Walker wurde von dem Satz seines Vaters geprägt: «Wenn es die Kraft des Evangeliums nicht gäbe, gäbe es Dich auch nicht», dessen Wahrheit dieser in tiefsten Anfechtungen erfahren hatte.
An der FETA lernte Walker geistige und geistliche Väter kennen, von Francis Schaeffer bis Professor Herbert Jantzen. Er berichtete eindrucksvoll, wie Gebet und geistliches Leben an der FETA seinen eigenen Dienst bestimmten. Mark Walker war später seit 2000 in der Regio Rumänienhilfe tätig. Er wirkte aber auch in Kroatien, Bosnien und Moldavien.
Beim Alumnitreffen zog er das Fazit: Erneuerung durch Umkehr hat massive Auswirkungen und verändert die ganze Umgebung.

Dann stellte sich Prof. Dr. Johannes Schwanke, Professor und Fachbereichsleiter für Systematische Theologie und Ethik an der STH Basel vor. Er wurde 1966 in Taiwan geboren, sein Vater, ein Missionar, liebte Spurgeon. Dies prägte Johannes Schwanke auf seinem akademischen Weg. Er erfuhr schon beim Sprachenlernen in Krelingen, dass man Theologie nicht alleine betreiben kann. Theologiestudium ist Anfechtung, man muss Begleitung haben. Prägend wurde für ihn auch die Studienbegleitung im Albrecht-Bengel-Haus in Tübingen, vor allem in der Studiengruppe von Gerhard Maier.
Der spätere Professor erfuhr die schönen, aber auch anstrengenden Seiten des Studiums. In Oxford wurde ihm besonders die persönliche Beziehung mit den Professoren und die Form des Tutoriums wichtig. «What do you think?» Diese Erfahrungen bringt er nun an der STH Basel ein.

Der lebendige Austausch zeigte, wie wichtig es ist, dass Alumni und die heutige Generation der STH Basel einander kennenlernen und erfahren – in der gemeinsamen Mitte des Glaubens an den dreieinigen Gott.
Von ihm her können Gemeinde und Theologie wachsen und gedeihen.