Diplomfeier 2017 der STH Basel

Im Rahmen des Dies academicus der STH Basel fand auch dieses Jahr die Diplomfeier für die Absolventinnen und Absolventen des abgeschlossenen Studienjahres statt. So konnten dieses Jahr sechs Studierende ihre Bachelordiplome entgegennehmen: Cédric Brügger, Raffael Käser, Genadi Kimbel, Elizabeth Ortiz, Timo Schramm und Yaqu Shi. Sie alle setzen ihr Studium an der STH Basel im Masterprogramm fort.

Ein besonderer Augenblick war danach die Übergabe der Masterdiplome an acht Studierende: Ramun Badertscher, der ein Praktikumsjahr in der FEG Aarau machen wird; Dan Mahrer, der in der Schweiz den Zivildienst macht und sich zudem mit seiner Frau zusammen auf Aufgaben im Ausland vorbereitet; Tobias Mall, der als Kinder- und Jugendpastor im ICF Kraichgau angestellt wird; Lukas Masciadri und Daniel Mühlethaler, die jeweils ein Praktikumsjahr in der FEG Langenthal in der FEG Bülach machen werden; Michael Weber, der aus gesundheitlichen Gründen die unmittelbare Zukunft noch offen lassen muss, längerfristig aber gerne doktorieren würde, und Silas Wohler, der bereits als Pastor in der FEG Dietlikon seinen Dienst tut. Hannah Stengel wurde in Abwesenheit diplomiert, da sie bereits zum Sprachstudium in Kolumbien ist, wo sie anschliessend bei Indicamino in der Ausbildung von Pastoren mitarbeiten wird.

Rückblick auf das Studium an der STH Basel
Als ich 2010 mit dem Theologiestudium an der STH Basel begann, prangte auf allen Unterlagen noch das alte dreieckige STH-Logo, die alten Stühle und Tische prägten die Hörsäle, ein wuchtiger Teppich auf der Treppe zum Foyer usw. Als langjähriger Studienstufensprecher und Studierendenvertreter durfte ich bei all den Veränderungen, welche stets in Zusammenarbeit mit den Studierenden erarbeitet wurden, hautnah mit dabei sein. Es ist für mich beeindruckend wie sich die Institution STH Basel in so kurzer Zeit weiterentwickelt hat. Das wäre ohne all die engagierten Professoren und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht möglich. Ihnen sei hier ein herzliches «Dankeschön» ausgesprochen.
Ganz speziell möchte ich an dieser Stelle all jenen STH-Freunden danken, die diese Institution überhaupt ermöglichen. Sei es durch ihre Spenden, durch ihren persönlichen Einsatz in Form von Abpacken der Rundbriefe oder sonstiger ehrenamtlicher Mitarbeit. Liebe Freunde der STH Basel, es ist für uns als Studierende ein grosses Privileg, eine solch einzigartige theologische Hochschule in der Schweiz zu haben!
Die Tatsache, dass es zu Beginn unseres Studiums eine STH Basel gab, es sie noch heute gibt und auch weiterhin (wir hoffen noch lange) geben wird, ist in erster Linie aber nicht den Spendern und unermüdlichen Mitarbeitern zu verdanken (die es aber sehr wohl auch braucht!), sondern Gott. Er hat die nötigen Bedingungen dazu geschaffen und er wird sich auch in Zukunft um die STH Basel kümmern. Daher können wir nicht «Danke sagen» ohne IHM, dem Allmächtigen zu danken. Ihm allein gehören schlussendlich unser Dank und unsere Ehre.
Mir bleibt aber nicht nur der Wandel der STH Basel in positiver Erinnerung. Nein, vor allem auch meine persönliche Wandlung und Weiterentwicklung. Es war ein grosses Vorrecht, mich von all den Dozierenden der STH Basel herausfordern und prägen zu lassen. Dafür bin ich von Herzen dankbar und freue mich nun auf die praktische Arbeit in der Gemeinde.
Vieles hat sich (zum Positiven) geändert. Das zentrale Anliegen bleibt: «Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, aber das Wort unseres Gottes bleibt ewiglich» (Jes 40,8).