Publikationen unserer Reihe «Studien zu Theologie und Bibel»

Die Reihe «Studien zu Theologie und Bibel» (STB) wird im Auftrag der STH Basel im LIT-Verlag herausgegeben. Sie enthält Forschungsbeiträge zu biblisch-theologischen Fragestellungen und zu Themen des gesellschaftlichen, kirchlichen und christlichen Lebens.

Siehe auch www.lit-verlag.de

Bisher wurden in der Reihe 18 Bände publiziert – ganz aktuell (November 2016) Band 19:

Band 19

Jacob Thiessen
Die umstrittenen Paulusbriefe – Abschriften und Fälschungen? Intertextuelle, literarkritische und theologische Studien.
Mit zwei Beiträgen von Rüdiger Fuchs
 
In die Frage nach der Authentizität der umstrittenen Paulusbriefe ist in den letzten Jahren Bewegung gekommen. Es wurde überzeugend gezeigt, dass zumindest einzelne dieser Briefe kaum als nachpaulinische «Fälschungen» verstanden werden können. Die vorliegende Studie untersucht nicht nur detailliert die Argumente gegen die Echtheit aller umstrittenen Paulusbriefe, sondern legt auch dar, dass diese insgesamt besser als Teil des «echten» Paulus zu verstehen sind. Die intertextuellen und theologischen Studien innerhalb der Paulusbriefe helfen zudem, eine breitere Sicht der paulinischen  «Theologie» zu gewinnen. 
Die Autoren:
Dr. theol. Jacob Thiessen ist Professor für Neues Testament an der STH Basel.
Rüdiger Fuchs ist Pastor der Evangelisch-lutherischen Kirche von Schleswig-Holstein.

Band 18

Stefan Felber (Hg.)
Erkennen und Lieben in der Gegenwart Gottes
Festschrift für Werner Neuer zum 65. Geburtstag

Werner W. Neuer lehrte zuletzt seit dem Jahr 2000 als Dozent für Systema-
tische Theologie und Theologie der Religionen am Theologischen Seminar
St. Chrischona (tsc) bei Basel. 2016 tritt er in den Ruhestand.

Dass theologisches Forschen und Lehren, Erkennen und Lieben nicht nur akademische Vollzüge, sondern in der Gegenwart des heiligen Gottes und seines Wortes zu geschehen haben, umschreibt ein Grundmotiv seines Wirkens. Die Beiträge dieses Bandes suchen diese Fragestellung aus der Sicht verschiedener Disziplinen und verschiedener Konfessionen zu vertiefen. Sie zeigen die Bedeutung des «Gott über alle Dinge fürchten, lieben und vertrauen» für alles Erkennen und alles Lieben. Zugleich drücken sie Dank und Wertschätzung für das umfangreiche Wirken von Werner Neuer für Kirche und Theologie aus.

Pfr. Dr. Stefan Felber ist Dozent für Altes Testament am Theologischen Seminar St. Chrischona

Band 17

Jürg H. Buchegger / Stefan Schweyer (Hg.)
Christozentrik
Festschrift zur Emeritierung von Armin Mauerhofer

Der Titel «Christozentrik» – Jesus Christus im Zentrum – markiert das Grundanliegen von Armin Mauerhofer, der 2016 nach 30-jähriger Lehrtätigkeit an der STH Basel emeritiert wird. Die Beiträge reflektieren und vertiefen dieses Anliegen aus hermeneutischen, soteriologischen, homiletischen und gemeindepraktischen Perspektiven. Sie zeigen die bleibende Aktualität einer christozentrischen Theologie und würdigen damit Mauerhofers vielfältiges Wirken in der akademischen und kirchlichen Praxis.

Dr. Jürg H. Buchegger ist Prorektor und Dozent für Praktische Theologie an der STH Basel
Dr. Stefan Schweyer ist Dozent für Praktische Theologie an der STH Basel

Band 16

Stefan Schweyer (Hg.)
Gemeinsam singen im Gottesdienst
Empirische und theologische Reflexionen

Das gemeinsame Singen bildet ein zentrales Element der gottesdienstlichen Feiern in christlichen Kirchen und Gemeinschaften. Landes- und freikirchliche Expertinnen und Experten beleuchten diesen Phänomen aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven. Sie vermitteln detaillierte empirische Einblicke sowie theologische und musikwissenschaftliche Einsichten zum gottesdienstlichen Singen und leisten damit einen Beitrag zur reflektierten Förderung des Gemeindegesangs.

Band 15

Herbert Klement
Gott erkennen, Menschen verstehen
Alttestamentliche Linien zur Lehre von Gott und zur Anthropologie

Jesus hat nach den Evangelien die Botschaft des Alten Testamentes zusammengefasst im Doppelgebot der Liebe. Die Gestalt der Gottes- und der Nächstenbeziehung ist jeweils ein zentrales theologisches Anliegen der ganzen christlichen Bibel. Darum ging es in dem hier veröffentlichten Vortrag anlässlich der Emeritierung in Basel. Er wird zugänglich gemacht zusammen mit drei Aufsätzen, die die dort erörterten Einsichten thematisch ergänzen. Die Publikation ist mit der Hoffnung verbunden, dass sie etwas dazu beiträgt, Gott besser zu erkennen und Menschen besser zu verstehen.

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Band 14

Thomas Eggenberg 
Kirche als Zeichen des Reiches Gottes
Eine Studie zur Bedeutung des Reiches Gottes für die Kirche in Auseinandersetzung mit Küng, Moltmann, Pannenberg und Hauerwas

Welche Bedeutung hat das Reich Gottes für die Lehre der Kirche? Zur Beantwortung dieser Frage werden die Ekklesiologien von Hans Küng, Jürgen Moltmann, Wolfhart Pannenberg und Stanley Hauerwas analysiert. Im Gespräch mit diesen Theologen und im Rückgriff auf biblische Theologie wird ein Reich-Gottes-Konzept entwickelt. Daraus werden Folgerungen abgeleitet für eine Lehre der Kirche, welche sich am Reich Gottes orientiert.

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Band 13

Jacob Thiessen | Harald Seubert (Hg.)
Die Königsherrschaft Jahwes
Festschrift zur Emeritierung von Herbert H. Klement

Diese Festschrift enthält Forschungsbeiträge zu biblisch-theologischen Fragestellungen und zu Themen des gesellschaftlichen, kirchlichen und christlichen Lebens.
Herbert H. Klement lehrte von 2005 bis 2015 als Professor und Fachbereichsleiter für das Alte Testament an der STH Basel. Die Königsherrschaft Gottes in biblischer Offenbarung, christlicher Gemeinde und Politik ist Kern seines geistlichen Anliegens und zentral in seiner Forschung und Verkündigung.Die interdisziplinären Beiträge dieses Bandes setzen diese Fragestellung exegetisch und systematisch bis in die Gegenwart fort. Sie zeigen die Bedeutung von Gottes Herrschaft in der Welt und drücken damit zugleich Dank und Wertschätzung für Klements umfangreiches Wirken für Wissenschaft und Kirche aus.

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Band 12

Harald Seubert (Hg.)
Mission und Transformation

Beiträge zu neueren Debatten in der Missionswissenschaft

In den letzten Jahren hat weltweit die missionale Theologie für Aufsehen gesorgt. Ihre Vertreter leiten aus der Reich-Gottes-Perspektive den Auftrag der Kirche zur Transformation der Gesellschaft ab. Die hier dokumentierte Ringvorlesungsreihe an der STH Basel unternimmt eine kritische Würdigung dieser Bewegung und ihrer theologischen Implikationen und skizziert Perspektiven für die weitere Entwicklung. Dabei entsteht zugleich ein differenzierter Querschnitt in die Hauptpositionen der Missionswissenschaften während der vergangenen Jahrzehnte.

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Band 11

Jürg Luchsinger (Hg.)
Gott braucht Gottesdienst
Biblische Impulse für den Gottesdienst von heute mit Beiträgen von Martin Forster, Jürg Luchsinger und Stefan Schweyer

Die in diesem Band zusammengestellten Aufsätze wollen einen Beitrag zur wieder intensiver geführten akademischen Diskussion über den Gottesdienst beisteuern: Wie ist die Fülle der Gottesdienste praktisch-theologisch zu reflektieren und zu deuten? Wozu gibt es Gottesdienst gemäss der story des Alten und Neuen Testaments? Welche theologische Leistung machte die Verehrung Jesu durch die ersten Christen möglich? Bewusst soll so die Aufmerksamkeit auf Gott im Gottesdienst gelenkt und die theologische Dimension des Gottesdienstes in Erinnerung gerufen werden: Gott braucht Gottesdienst!

Jürg Luchsinger, Dr. theol., ist Pfarrer in Birr, AG, und Dozent für Altes Testament am Theologisch Diakonischen Seminar, Aarau.

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Band 10

Jacob Thiessen (Hg.)
Die Apostelgeschichte des Lukas in ihrem historischen Kontext - drei Fallstudien
Mit Beiträgen von Marius Reiser und Alexander Weiß

Die Studien im vorliegenden Band gehen anhand von ausgewählten Texten der Frage nach, welche Rolle der historische Kontext für den Verfasser und für das Verständnis der Apostelgeschichte des Lukas spielt. Alexander Weiß behandelt die Frage nach dem Lokalkolorit bei Lukas im Vergleich zu den apokryphen Apostelgeschichten. Jacob Thiessen untersucht den jüdisch-hellenistischen Hintergrund der Stephanusrede und legt die Bedeutung für die Auslegung der Rede dar. Marius Reiser geht der Frage nach, ob Apg 27 einen fiktiven Reise-Roman oder nicht vielmehr einen zuverlässigen Bericht darstellt.

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Band 9

Sven Grosse | Herbert Klement (Hg.)
Für eine reformatorische Kirche mit Biss
Festschrift für Armin Sierszyn zum 70. Geburtstag

Armin Sierszyn wird mit diesem Band anlässlich seines 70. Geburtstages und seiner Emeritierung geehrt. Das Anliegen seines vierzigjährigen Wirkens an der STH Basel "für eine reformatorische Kirche mit Biss" spiegelt sich wider in den Beiträgen aus den Bereichen der Hermeneutik und Linguistik, Praktischen Theologie, Zeitkritik, Bibelexegese, Kirchengeschichte und Wissenschaftstheorie.

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Band 8

Gianfranco Schultz | Samuel Leuenberger | Harald Seubert
Grenzüberschreitungen
Christlicher Glaube im Gespräch mit Philosophie und Weltreligionen

Wie verhalten sich christlicher Glaube und Vernunft? Wie lassen sich Respekt und Toleranz gegenüber Weltreligionen und Religionsgemeinschaften mit dem Absolutheitsanspruch christlichen Glaubens verbinden und wie ist dieser Anspruch seinerseits zu begründen? Die drei in diesem Band versammelten Texte, zwei Abschiedsvorlesungen und eine Antrittsvorlesung, gehen diesen Fragen nach und geben darauf fundierte und neue Antworten.

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Band 7

Stefan Schweyer (Hg.)
Freie Gottesdienste zwischen Liturgie und Event

"Freie Gottesdienste" sind Teil der Gottesdienstlandschaft. Diese Gottesdienste ausserhalb der grossen liturgischen Traditionen stehen im Mittelpunkt der in diesem Band zusammengestellten Beiträge. Sie beleuchten unterschiedliche Facetten "freier Gottesdienste", wie zum Beispiel Ritual, Popmusik, Theologie oder Gemeindeaufbau. Die vielfältigen Zugänge tragen zu einem tieferen Verstehen "freier Gottesdienste" bei und eröffnen dadurch neue Perspektiven für die gottesdienstliche Praxis.

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Band 6

Sven Grosse/Gianfranco Schultz (Hg.)
Möglichkeit und Aufgabe christlichen Philosophierens

Das alte und immer wieder neue Thema christlichen Philosophierens wird – kritisch und konstruktiv – in einem Kreis von Vorträgen und Koreferaten betrachtet von Emil Angehrn, Johannes Corrodi, Theodor Dieter, Edith Düsing, Sven Grosse, Andreas Hunziker, Werner Neuer, Johannes Schick, Hans-Christian Schmidbaur und Gianfranco Schultz.

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Band 5

Sven Grosse/Armin Sierszyn (Hg.)
Johannes Calvin – Streiflichter auf den Menschen und Theologen

Der überraschende Facettenreichtum der Persönlichkeit und Theologie Calvins wird in diesem Band beleuchtet durch Beiträge von Hans-Christoph Askani, Pierre Berthoud, Sven Grosse, Cornelis van der Kooi, Armin Sierszyn und Johann Anselm Steiger.

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Band 4

Sven Grosse
Theologie des Kanons

Diese Studie erschliesst eine angemessene Auffassung des Schriftprinzips durch einen Rückgang auf das Verständnis, das die Kirche zur Zeit der Kanonbildung von der Bibel hatte. Sie konzentriert sich auf die Auffassung der Kirchenväter von der Bibel als Kanon, auf die patristische Hermeneutik der Bibel und auf die reflektierte Einschätzung, welche die Kirchenväter von der Historizität biblischer Aussagen hatten.

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Band 3

Armin Sierszyn
Christologische Hermeneutik

Die Probleme der historisch-kritischen Theologie sind bekannt. Trotzdem hat sich diese als konservativer Eckstein wissenschaftlicher Theologie behauptet. Nun meldet sich das neue Konzept Kanonischer Theologie. Im Vordergrund stehen der biblische Kanon, die Rolle des Lesers und die Teilhabe am Text. Ist kanonische Lektüre damit Alternative oder Ergänzung zum historisch-kritischen Paradigma?
Biblische Theologie ist offenbarungsoffen. Sie empfängt ihre Mitte im Wunder der Menschwerdung Gottes. Demgemäß wird ihr Jesus Christus zum Maß für gültiges Verstehen. Auch H.-G. Gadamers philosophische Hermeneutik ist dem Grundsatz der christlichen Inkarnation verpflichtet. Deshalb wird in diesem Buch nicht nur das Beziehungsverhältnis verschiedener Theologien reflektiert, sondern auch der Frage nachgegangen, wie Gadamers Hermeneutik für Biblische Theologie fruchtbar gemacht werden kann.

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Band 2

Andreas Hahn
Canon Hebraeorum – Canon Ecclesiae

In katholischen Kanonizitätsbegründungen hinsichtlich der Deuterokanonika ergeben sich offene Fragen zunächst aus der unabgeschlossenen innerkatholischen Diskussion um die Kanonbegründung, des weiteren aus der offenen Datierung des jüdischen Schriftkanons, und schliesslich aus der Notwendigkeit, die Definition des AT-Kanons mit Hilfe einer Dogmenentwicklungstheorie legitimieren zu müssen. In der ökumenischen Diskussion um die Deuterokanonika sollten diese Fragen sowie die katholischerseits vorhandenen dogmenhermeneutischen Möglichkeiten stärker berücksichtigt werden.

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Band 1

Jacob Thiessen
Die Auferstehung Jesu in der Kontroverse

Ist die Auferstehung Jesu ein "historisches Ereignis"? Kann oder muss man davon ausgehen, dass das Grab Jesu leer war? Wie sind die Erscheinungen des Auferstandenen einzuordnen? Diese Arbeit zeigt unterschiedliche Positionen in diesen umstrittenen Themen auf. In einem exegetischen Beitrag wird die gemeinsame urchristliche Tradition entfaltet. Dabei wird auch dargelegt, dass die Bezeichnung der Auferstehung Jesu als "Erstlingsgabe" in Verbindung mit der Deutung des "dritten Tages" zu sehen ist. Überlegungen zu hermeneutischen Fragen und zur Auferstehungshoffnung bilden den Abschluss der Arbeit.

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